Informationen zur ersten Staatsprüfung

Im Folgenden werden Informationen zum Ersten Staatsexamen in den modularisierten L-Studiengängen (gem. HLbG) in knapper Form bereitgestellt. Detaillierte Informationen, insbesondere für Studierende, finden sich in erster Linie auf den Webseiten des Landesschulamts (LSA). Regelungsgrundlage für das Erste Staatsexamen sind die §§ 17 bis 34 HLbG bzw. die §§ 31 bis 36 Durchführungsverordnung (DV).

Allgemeines

Das Erste Staatsexamen wird vom LSA organisiert, Prüfer/innen sind die vom LSA bestellten Hochschullehrenden. Die erste Staatsprüfung besteht aus der wissenschaftlichen Hausarbeit (WHA) und aus mündlichen Prüfungen und Klausuren; das Bestehen der WHA ist (u.a.) Zulassungsvoraussetzung zu den mündlichen Prüfungen und Klausuren. Mündliche Prüfungen dauern regulär eine Stunde, Klausuren vier Stunden; Abweichungen sind ggf. unten vermerkt. L5-Kandidat/innen verfassen zudem eine sog. Diagnostische Hausarbeit.

Zur inhaltlichen Ausgestaltung der Staatsprüfung gibt es lediglich die Vorgabe, dass die geprüften Themen sich an Inhalten der studierten Module bzw. an Kompetenzen nach § 23 DV orientieren sollen. Das LSA schlägt für die Klausuren vor, dass jeweils drei Themen (davon mind. ein didaktisches Thema) eingereicht werden; zwei Themen werden dann am Klausurtermin zur Wahl angeboten. Für die mündlichen Prüfungen macht das LSA den Vorschlag, dass pro Prüfung mind. zwei Themenvorschläge (davon mind. ein didaktisches Thema) eingereicht und geprüft werden. Diese Verfahrensvorschläge sind nicht (rechtlich) bindend; das LSA akzeptiert ggf. auch abweichende Vereinbarungen zwischen Prüfer/in und Geprüftem/r.

Es empfiehlt sich, während der Prüfungsphase weiter an der Universität immatrikuliert zu bleiben. Näheres dazu finden Sie auf den Webseiten der Zentralen Studienberatung (ZSB).

Die Wissenschaftliche Hausarbeit

kann ab bestandener Zwischenprüfung zu einem Thema der Fachwissenschaft oder -didaktik, oder den Grundwissenschaften angefertigt werden. Thematisch gibt es nur die Vorgabe, dass sie im Zusammenhang mit einem Modul angefertigt werden soll. Die Bearbeitungsfrist beträgt - nach Anmeldung - 12 Wochen. Prüfer/innen sollten zeitlichen Planungswünschen der Studierenden entgegen kommen und für eine schnelle Korrektur sorgen, da die Fristen für das Einreichen von Nachweisen im Einzelfall eng gestaffelt sein können. Umfassende Informationen finden Sie insbesondere in den Antragsunterlagen für die Wissenschaftliche Hausarbeit auf den Seiten des LSA.

Klausuren und Mündliche Prüfung

Alle Lehrämter: In den Grundwissenschaften (GW) sind in zwei 'Themenschwerpunkten' Prüfungen abzulegen, davon eine als Klausur, die andere als mündliche Prüfung. 'Themenschwerpunkte' sind Erziehungswissenschaften / Pädagogische Psychologie einerseits und Soziologie / Politologie andererseits; Studierende suchen sich somit je eine/n Prüfer/in in Erziehungswissenschaften oder Pädagogische Psychologie UND eine/n Prüfer/in in Soziologie oder Politologie. Die mündliche Prüfungsdauer kann auf 30 Minuten verkürzt werden, wenn die Prüfungsthemen in Zusammenhang mit Modulen stehen, die in die Gesamtbewertung der Ersten Staatsprüfung einfließen; AfL und die 'grundwissenschaftlichen' Fachbereiche gehen davon aus, dass dies der Regelfall ist.

L1: In Didaktik der Grundschule und in den drei Unterrichtsfächern wird nach Wahl der Studierenden eine Klausur geschrieben, die drei weiteren Bereiche werden in mündlichen Prüfungen von jeweils 20 Minuten abgebildet.

L2 / L3: Eine Klausur (nach Wahl) in dem einen Fach und eine mündliche Prüfung in dem anderen..

L3 Kunst und Musik: Eine Klausur in Musik oder Kunst und eine mündliche Prüfung im zweiten Unterrichtsfach.

L5: In den gewählten sonderpädagogischen Fachrichtungen wird je eine mündliche Prüfung von 30 Minuten absolviert; im gewählten Fach findet eine mündliche Prüfung statt; zusätzlich eine Diagnostische Hausarbeit


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