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Studiennachweise und Prüfungen im L-Studium


Zeugnisse und Bescheinigungen im L-Studium


Prüfungen im Ersten Staatsexamen


BAföG für Lehramtsstudierende


Teilnahmenachweis & Leistungsnachweis

Nach § 9 Studien- und Prüfungsordnung für die Lehramtsstudiengänge (SPoL) kann es als Studiennachweise für Lehrveranstaltungen Teilnahme- und Leistungsnachweise geben. Es gibt aber auch Lehrveranstaltungen, in denen keine Studiennachweise zu erbringen sind.

In den fachspezifischen Anhängen sind die Module beschrieben, die immer aus mehreren Lehrveranstaltungen bestehen. Dort ist auch aufgeführt, ob und welche Studiennachweise in den Lehrveranstaltungen zu erbringen sind. Auf den Modulscherinen sind alle zu erbringenden Leistungen des Moduls laut Modulbeschreibung aufgeführt.  Hinter jeder Lehrveranstaltung ist eine Spalte TN/LN, die entweder mit einem Strich, mit TN oder mit LN ausgefüllt ist und somit kennzeichnet, welcher Studiennachweis dort zu erbringen ist.

Teilnahmenachweis (TN)

Für einen Teilnahmenachweis (TN) ist die regelmäßige Teilnahme erforderlich. Diese ist gegeben, wenn der oder die Studierende in den von der Lehrveranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war und soweit dies die Lehrveranstaltungsleitung für die Vergabe eines Teilnahmenachweises voraussetzt, sich aktiv in der Lehrveranstaltungen beteiligt hat (inklusive dem Erbringen kleinerer Arbeiten wie Protokolle, kurze Testate, mündliche Kurzreferate, Gruppenarbeiten o.ä.). Zu Beachten ist hier, dass der Umfang der Arbeiten ein gewisses Maß nicht überschreitet, d.h. lange Klausuren oder umfangreiche Hausarbeiten sollten hier nicht gefordert sein.

Soweit die Modulbeschreibung keine abweichende Regelung trifft, kann die regelmäßige Teilnahme in der Regel noch attestiert werden, wenn die oder der Studierende bis zu 20 % der Veranstaltungszeit versäumt hat. Bei darüber hinausgehenden Fehlzeiten kann die Lehrveranstaltungsleitung das Erteilen eines Nachweises von der Erfüllung zusätzlicher Pflichten abhängig machen. Die Teilnahme kann nicht abhängig gemacht werden vom Bestehen oder Nichtbestehen einer Leistung, sondern nur vom Erfüllen der Teilnahmekriterien!

Der TN gilt als erbracht, wenn eine aktive Teilnahme gegeben war, also z.B. ein Protokoll angefertigt wurde, auch wenn dieses inhaltlich mangelhaft war. Der TN kann nur verweigert werden, wenn die Teilnahme nicht angemessen war (häufiges Fehlen) oder eine aktive Teilnahme gar nicht stattgefunden hat.

Leistungsnachweis (LN)

Ein Leistungsnachweis (LN) setzt im Unterschied zum TN nicht nur die regelmäßige Teilnahme voraus, sondern grundsätzlich auch eine oder mehrere positiv bewertete individuelle Leistungen (z.B. Klausur, Hausarbeit, aber auch Referate, Protokolle o.a.), die veranstaltungsbegleitend erbracht werden. Die Bewertung kann, muss aber nicht in Form einer Note erfolgen. Wird eine solche Leistung nicht positiv bewertet, so kann sie unbegrenzt wiederholt werden. Werden Noten für die individuellen veranstaltungsbegleitenden Leistungen erteilt, so gehen diese auf gar keinen Fall in die Modulnote ein, außer es ist explizit im fachspezifischen Anhang so geregelt.

Der LN gilt als erbracht, wenn eine regelmäßige Teilnahme gegeben war und (je nach Vorgabe) eine oder mehrere positiv bewertete Leistungen vorlagen.

Wichtiger Hinweis:

Ein Leistungsnachweis (LN) ist keine Modul-, oder Modulteilprüfung. Für einen LN muss in einer Lehrveranstaltung für einen Leistungsnachweis nur mehr geleistet werden, als für einen Teilnahmenachweis. Es kann durchaus sein, dass im Rahmen einer Lehrveranstaltung ein Leistungsnachweis UND ZUSÄTZLICH eine Modul-, oder Modulteilprüfung zu absolvieren ist. So kann es sein, dass z.B. in einer Lehrveranstaltung mehrere positiv bewertete Leistungen für den Leistungsnachweis gefordert werden UND im Rahmen dieser Lehrveranstaltung dann noch eine Klausur/Hausarbeit etc. angefertigt werden muss, die dann die mit Notenpunkten bewertete Modul-, oder Modulteilprüfung ist. Ob  ein Leistungsnachweis  und eine Modul-(teil)prüfung im Rahmen einer Lehrveranstaltung  absolviert werden können/müssen, oder dies  ausgeschlossen ist, ist explizit im jeweiligen fachspezifischen Anhang und/oder der jeweiligen Modulbeschreibung angeben.

Lehrveranstaltungen ohne Leistungs-/Teilnahmenachweis

In der Modulbeschreibung ist festgesetzt, welche Studienleistungen in einem Modul zu erbringen sind. Nur wenn explizit in der Modulbeschreibung steht, dass Teilnahmenachweise, oder Leistungsnachweise in den Lehrveranstaltungen zu erbringen sind, dann müssen diese auch erbracht werden. Wenn in der Modulbeschreibung nichts von Teilnahme, oder Leistungsnachweisen für die Lehrveranstaltungen steht, dann müssen dementsprechend diese auch nicht erbracht werden.

Das heisst, dass diese Veranstaltungen zwar regelmäßig besucht werden müssen, jedoch die Teilnahme seitens des Fachbereichs durch Unterschrift der Lehrperson mit Institutstempel nicht bescheinigt werden muss.

Beispiel:

Als Beispiel sei hier das Modul "Soziologische und politikwissenschaftliche Grundlagen für Lehrerinnen und Lehrer" (GW G2) aus den Grundwissenschaften angeführt. In der Modulbeschreibung steht nichts von Teilnahme-, oder Leistungsnachweisen für die beiden Lehrveranstaltungen. Daher ist auf dem Modulschein in der Spalte LN/TN ein Strich (-) verzeichnet. Die Studierenden tragen hier selbst Semester und Titel der Lehrveranstaltung ein. Unterschrift und Stempel vom Fachbereich sind hier nicht notwendig. Nur die Modulprüfung muss in diesem Modul  vom Fachbereich bescheinigt werden.

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Modul- und Modulteilprüfungen

Folgend sind die wichtigsten Informationen zu Modulprüfungen zusammenfassend dargestellt. Die Prüfungsbestimmungen erfordern die Mitwirkungspflicht der Studierenden im Prüfungsverfahren, hierzu zählt, dass Studierende sich über die Voraussetzungen und Bedingungen von Prüfungen informieren. Die Regelungen der SPoL und der fachspezifischen Anhängen derer müssen von den Studierenden unbedingt zur Kenntnis genommen werden.

Form der Modulprüfung
Module werden mit Prüfungen abgeschlossen. Modulprüfungen sind als Modulabschlussprüfung oder als Modulteilprüfungen organisiert. Modulabschlussprüfungen beziehen sich auf ein komplettes Modul, können aber auch im Rahmen einer der Lehrveranstaltungen absolviert werden. Modulteilprüfungen beziehen sich auf die einzelnen Lehrveranstaltungen eines Moduls. Modulprüfungen werden in verschiedenen Formen absolviert (Klausur, Hausarbeit, mündliche Prüfung, Referat, fachpraktische Prüfung, etc.). Die Festlegungen enthalten die fachspezifischen Anhänge.

Modulnote                                                                                                                                                                                                            Bei Modulen mit nur einer Modulabschlussprüfung stellt diese die Endnote des Moduls dar. Bei Modulen mit mehreren Teilprüfungen wird die Gesamtmodulnote durch den Schnitt der einzelnen Prüfungen festgelegt. Bei einem Schnitt ab *,5 wird aufgerundet, bei einem Schnitt unter *,5 abgerundet.

Hinweis:                                                                                                                                                                                                                 In der Regel sind alle Teilprüfungen gleich gewichtet, jedoch gibt es bei einigen Modulen Ausnahmen, wo eine unterschiedliche Gewichtung der Teilprüfungen festgesetzt wurde (z.B. durch eine prozentuale Gewichtung, oder eine Gewichtung nach CP). Diese Ausnahmen sind dann in der jeweiligen Modulbeschreibung explizit aufgeführt. Wenn in der Modulbeschreibung keine Sonderregelungen verzeichnet sind, dann sind alle Teilprüfungen mit einer gleichen Gewichtung versehen.

Prüfungstermine
Prüfungstermine/-fristen zu Modulprüfungen werden durch die Lehrveranstaltungsleitung oder durch den Modulbeauftragten bekannt gemacht; die Bekanntgabe erfolgt an einschlägigen Orten.

Anmeldung
Zu jeder Modulprüfungen ist eine Meldung erforderlich. Sie erfolgt entweder mit Antritt zur Prüfung oder durch Anmeldung bei der Lehrveranstaltungsleitung, im Institut, Fachbereich oder dem Zentralen Prüfungsamt. In der Lehrveranstaltung oder von dem Modulbeauftragten wir der genaue Modus bekannt gegeben. Bei Hausarbeiten stellt die Annahme des Themas die Anmeldung dar.

Rücktritt
Wenn keine verbindliche Anmeldung gefordert ist, kann ein Rücktritt vor der Prüfung jederzeit erfolgen. Bei einer vorherigen Anmeldung ist ein Rücktritt von Modulprüfungen bis zwei Wochen vor dem Prüfungstermin ohne Angabe von Gründen möglich; bei späterem Rücktritt – auch während der Prüfung – müssen durch entsprechenden Nachweis wichtige Gründe geltend gemacht werden. Bei Hausarbeiten hat der Rücktritt vor Annahme des Themas zu erfolgen.

Bestehen von Modulprüfungen
Modulprüfungen sind bestanden, wenn die Prüfungsleistung mit mindestens „ausreichend“ (5 Notenpunkte) bewertet wird. Im Falle kumulativer Modulprüfungen muss nicht jede Modulteilprüfung für sich bestanden sein, sondern ein gegenseitiger Ausgleich ist möglich. Die Durchschnittsnote der Prüfungsleistungen muss dann mindestens 4,5 Punkte betragen. Es wird dann aufgerundet auf 5 Punkte. Ist das so, darf auch für den nichtbestandenen Prüfungsteil keine Nach- oder Wiederholungsprüfung mehr stattfinden, denn das Bestehen bezieht sich auf die Gesamtnote. Ein Modul ist erfolgreich absolviert, wenn die Modulprüfung bestanden ist und alle Studiennachweise erworben wurden. Die CPs für ein Modul werden erst verbucht, wenn das Modul vollständig erfolgreich absolviert wurde.

Nichtbestehen von Modulprüfungen
Eine Modulprüfung ist nicht bestanden, wenn die Prüfungsleistung mit weniger als „ausreichend“ (5 Notenpunkte) bewertet wird. Dies gilt nur für eine Modulabschlussprüfung. Modulteilprüfungen können sich gegenseitig ausgleichen, müssen dann aber im Durchschnitt mindestens 4,5 Notenpunkte ergeben. Es wird dann aufgerundet auf 5 Punkte.

Nachprüfung
Wird eine Modulteilprüfung - und dies gilt nur bei TEIL-Prüfungen, im ersten Prüfungsversuch mit 3 oder 4 Notenpunkten nicht bestanden, so kann der/die Prüfer/in auf Wunsch des Studierenden eine Nachprüfung ansetzen. Sie ist spätestens bis 6 Wochen nach Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters durchzuführen. Bei 0, 1 oder 2 Notenpunkten besteht kein Anspruch auf eine Nachprüfung. Es besteht auch dann kein Anspruch mehr, wenn bereits durch die Notenpunkte dieser Teilprüfung (auch wenn es nur 0,1,2,3 oder 4 NP sind) die Gesamtnote mindestens 4,5 NP beträgt. Es wird dann aufgerundet auf 5 Punkte.

Wiederholung der Prüfung / Wiederholungsprüfung
Eine nicht bestandene (Gesamt-)Modulprüfung kann einmal wiederholt werden. Die Wiederholung hat innerhalb der nächsten beiden auf die nicht bestandene Prüfung folgenden Semester zu erfolgen. Das bietet z.B. die Chance, die Lehrveranstaltungen zu wiederholen, um sich gut auf die Wiederholungsprüfung vorzubereiten. Hat ein Modul kumulative Teilprüfungen und ist es in der Gesamtnote nicht bestanden, dann kann die Wiederholung sich auf den Teil beziehen, der nicht bestanden ist - muss aber nicht. Sobald das Modul insgesamt bestanden ist, kann keine weitere Wiederholung stattfinden.

Endgültiges Nichtbestehen einer Prüfung
Wird die Wiederholungsprüfung auch nicht bestanden, so gilt die Prüfung und damit das Modul als endgültig nicht bestanden. Wird ein Wahlpflichtmodul endgültig nicht bestanden, so kann einmalig ein anderes Wahlpflichtmodul studiert und die Prüfung/en abgelegt werden. Wird ein Pflichtmodul endgültig nicht bestanden so ist die Zulassung zum Ersten Staatsexamen im Studiengang (oder Fach) ausgeschlossen.

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Wiederholungsfristen und Ausgleichsmöglichkeiten von nicht bestandenen Modul- und Modulteilprüfungen

Wiederholungsfristen bei nicht bestandenen Modulteil- und Modulprüfungen

Eine nicht bestandene Modulprüfung muss innerhalb von 2 Semestern wiederholt werden. Wird eine Modulprüfung innerhalb von 2 Semestern nicht wiederholt, dann ist das Modul engültig nicht bestanden.

Eine nicht bestandene Modulteilprüfung muss innerhalb von 2 Semestern wiederholt werden, sofern das Modul insgesamt noch den Status nicht bestanden hat.Wird eine Modulteilprüfung innerhalb von 2 Semestern nicht wiederholt, dann ist die Modulteilprüfung endgültig nicht bestanden. Die Notenpunkte des ersten, nicht bestandenen Versuchs sind dann die Endnote der Modulteilprüfung. Wenn die Notenpunkte der anderen Modulteilprüfungen ausreichen, dass der Schnitt aller Modulteilprüfungen mind. 4,5 Punkte ist, dann ist das Modul dennoch bestanden.

Anzahl der Wiederholungsversuche bei Modulen mit nur einer Modulprüfung

Bei Modulen mit nur einer Abschlussprüfung (Modulprüfung) hat man 2 Versuche.

Hinweis:

Im Gegensatz zu Modulen mit mehreren Modulteilprüfungen (s.u.), gibt es bei Modulen mit nur einer Modulprüfung keine Nachprüfung. Sollte z.B. eine Klausur, welche eine Modulprüfung darstellt, nicht bestanden worden sein und es wird die Nachschreibeklausur zu dieser angetreten, so ist diese bei Modulen mit nur einer Modulprüfung der 2. und somit letzte Versuch. Bei Modulen mit mehreren Modulteilprüfungen hingegen, kann die Nachschreibeklausur ggf. die Nachprüfung darstellen (s.u.)

Anzahl der Wiederholungsversuche bei Modulen mit mehreren Modulteilprüfungen

Bei Modulen mit mehreren Modulteilprüfungen gibt es Versuch 1, ggf. eine Nachprüfung für Versuch 1 und Versuch 2. Eine Nachprüfung zu Versuch 1 kann von der Lehrperson auf Wunsch der/des Studierenden angesetzt werden, wenn der/die Studierende im 1. Versuch mindestens 3 Notenpunkte erreicht hat. Bei 0, 1 oder 2 Notenpunkten besteht kein Anspruch auf eine Nachprüfung. Die Nachprüfung zu Versuch 1 muss vor Beginn des folgenden Semesters, spätestens jedoch bis 6 Wochen nach Beginn der Vorlesungszeit durchgeführt werden und wird nicht als Wiederholungsprüfung gewertet. Die Nachprüfung kann bei einer Klausur aus einer mündlichen Prüfung und bei Hausarbeiten oder sonstigen schriftlichen Prüfungsleistungen aus der befristeten Nachbesserung der Prüfungsleistung bestehen.

Hinweis:

Eine bestandene Modulprüfung kann zwecks Verbesserung der Note nicht wiederholt werden.

Eine bestandene Modulteilprüfung kann nur dann wiederholt werden, wenn das Modul insgesamt noch den Status nicht bestanden hat.

Eine Wiederholung einer nicht bestandenen Modulteilprüfung ist  nur dann möglich, wenn das Modul insgesamt noch den Status nicht bestanden hat.

Beispiel (für ein Modul mit gleich gewichteten Teilprüfungen):

Ein Modul hat 2 Modulteilprüfungen. Zuerst wurde Modulteilprüfung 1 absolviert und mit 6 Notenpunkten bestanden. Danach wurde Modulteilprüfung 2 angetreten und mit 3 Punkten nicht bestanden. Da der Schnitt beider Modulteilprüfungen 4,5 beträgt, ist das Modul insgesamt somit schon bestanden. Es wird dann aufgerundet auf 5 Punkte. Die nicht bestandene Modulteilprüfung kann und darf nicht mehr zwecks Verbesserung der Note wiederholt werden.

Versuchswertung bei wiederholten Modulteilprüfungen

Es zählt immer der beste Versuch.

Beispiel (für ein Modul mit gleich gewichteten Teilprüfungen):

Versuch 1 ist  mit 3 Notenpunkten nicht bestanden. In der Nachprüfung hat der/die Studierende 4 Punkte und in Versuch 2 wurde nur 1 Notenpunkt ereicht: Es zählen die 4 Notenpunkte aus der Nachprüfung zu Versuch 1.

Ausgleich von nicht bestandenen Modulteilprüfung durch andere Modulteilprüfungen

Bei Modulen mit mehreren Modulteilprüfungen setzt sich die Endnote aus dem Schnitt der  erbrachten Modulteilprüfungen zusammen. Beim Schnitt wird ab *,5  aufgerundet.

Beispiel (für ein Modul mit gleich gewichteten Teilprüfungen):

Ein Modul hat 2 Modulteilprüfungen. Modulteilprüfung 1 wird mit 9 Notenpunkten bestanden und Modulteilprüfung 2 mit 0 Notenpunkten nicht bestanden. Der Schnitt ist 4,5 Notenpunkte und durch die Rundung ist die Endnote hier 5 Notenpunkte. Das Modul ist somit bestanden.

Wichtig: Es ist nicht zulässig zu einer Modulteilprüfung nicht anzutreten, wenn eine andere schon so gut absolviert wurde, dass der Schnitt das Bestehen des Moduls als Ergebnis hätte. Alle Modulteilprüfungen müssen angetreten werden und es muss ein Prüfungsversuch erkennbar sein. Es ist also auch nicht zulässig bei einer Klausur, oder Hausarbeit einfach ein leeres Blatt abzugeben.

Wiederholung von bestandenen Modul- und Modulteilprüfungen

Eine bestandene Modulprüfung kann zwecks Verbesserung der Note nicht wiederholt werden.

Eine bestandene Modulteilprüfung kann wiederholt werden, wenn das Modul insgesamt noch nicht bestanden ist.

Beispiel (für ein Modul mit gleich gewichteten Teilprüfungen):

Ein Modul hat 2 Modulteilprüfungen. Modulteilprüfung 1 wird mit 8 Notenpunkten bestanden und Modulteilprüfung 2 mit 0 Notenpunkten nicht bestanden. Der Schnitt ist 4 Notenpunkte und das Modul ist somit nicht bestanden. In diesem Fall kann auch die mit 8 Notenpunkten bestandene Modulteilprüfung 1 zwecks Verbesserung der Notenpunkte wiederholt werden, um das Modul insgesamt in den Status "bestanden" zu versetzen.

Sollte nun bei der Wiederholung der Modulteilprüfung 1 eine Verbesserung der Notenpunkte von 8 auf 9 NP erfolgen, dann wäre das Modul insgesamt bestanden. Da das Modul nun insgesamt bestanden ist, sind keine weiteren Wiederholungsprüfungen zulässig.

Allerdings ist eine Wiederholung von einer bestandenen Modulteilprüfung nur dann möglich, wenn das NICHT-Bestehen des Moduls bereits ein Mal festgestellt wurde, also Modulteilprüfung 2 auch schon angetreten und nicht bestanden wurde und der Schnitt beider Prüfungen unter 4,5 Notenpunkte liegt (s. Beispiel).

Im Allgemeinen ist es also nicht möglich eine bestandene Modulteilprüfung zu wiederholen, wenn die andere (bzw. die anderen, bei Modulen mit mehr als 2 Teilprüfungen) noch nicht angetreten wurde (bzw. wurden).

Endgültiges nicht Bestehen eines Moduls

  • Ein Modul mit nur einer Modulprüfung ist endgültig nicht bestanden, wenn beide Prüfungsversuche mit weniger als 5 Notenpunkten bewertet wurden.

  • Ein Modul mit mehreren Moduteilprüfungen ist endgültig nicht bestanden, wenn der Schnitt aller Modulteilprüfungen weniger als 4,5 Notenpunkte beträgt.

Konsequenzen:

Ist ein Pflichtmodul in einem Unterrichtsfach endgültig nicht bestanden,  erfolgt die Zwangsexmatrikulation aus dem Unterrichtsfach. Bei Fortführung des Lehramtsstudiengangs muss in ein anderes Unterrichtsfach gewechselt werden.

Das Unterrichtsfach kann auch in keinem anderen Lehramtsstudiengang mehr studiert werden. Ausnahmen regeln die fachspezifischen Anhänge.

Achtung:

Wird im Studiengang Lehramt an Grundschulen ein Pflichtmodul in Deutsch, oder Mathematik endgültig nicht bestanden, erfolgt die Zwangsexmatrikulation auch aus dem Studiengang. Es kann also kein Lehramt an Grundschulen mehr studiert werden, sowie Deutsch, oder Mathematik für eine andere Lehramtsstufe.

Wird ein Pflichtmodul in den Grundwissenschaften/Bildungswissenschaften endgültig nicht bestanden, kann gar kein Lehramt mehr studiert werden. Dies gilt für alle Lehramtsabschlüsse.

Hinweis:

Das Vertiefungsmodul „Lehren und Lernen“ (GW C) in den Grundwissenschaften ist im Lehramt für Haupt- und Realschulen ein Pflichtmodul, in allen anderen Lehramtsstudiengängen ein Wahlpflichtmodul.

Ist ein Wahlpflichtmodul in einem Unterrichtsfach endgültig nicht bestanden, kann einmalig ein alternatives Wahlpflichtmodul studiert werden. Sollte dieses jedoch auch endgültig nicht bestanden werden, erfolgt auch hier die Zwangsexmatrikulation aus dem Studienfach, bei Lehramt an Grundschulen bei Deutsch, oder Mathematik auch aus dem Studiengang.

Sollte ein alternatives Wahlpflichtmodul in den Grundwissenschaften auch endgültig nicht bestanden werden, ist kein Lehramtsstudium mehr möglich. Dies gilt für alle Lehramtsabschlüsse.

Bei einem Täuschungsversuch (z.B. Plagiat) bei einer Modul-, oder Modulteilprüfung, kann der Prüfungsausschuss die Zwangsexmatrikulation aus dem Fach bzw. aus dem Studienanteil für alle Lehramtsstudiengänge festsetzen.

Rechtsgrundlage:

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Zwischenprüfung

Anmeldung

Die Anmeldung zur Zwischenprüfung sollte zügig nach der Immatrikulation erfolgen und muss vor der ersten Modulprüfung vorgenommen werden. Wer dies versäumt hat, muss schnellstmöglich die Anmeldung nachholen, damit der Prüfungsanspruch nicht verloren geht und ein Weiterstudium nicht ausgeschlossen ist. Die Anmeldung muss schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Antrag beim Zentralen Prüfungsamt für Lehramtsstudiengänge erfolgen.

Fristen

Für die Zwischenprüfung gibt es KEINE verbindlichen Fristen. Laut SPoL sollten Studierende in den Studiengängen L1 und L2 die Zwischenprüfung nach dem 3., sowie Studierende der Studiengänge L3 und L5 diese nach dem 4. Fachsemester absolviert haben.

Die Semesterangaben sind jedoch nur eine Empfehlung und keine Ausschlussfrist. Die Zwischenprüfung kann auch später absolviert werden.

Form und Prüfungsleistungen

Die Zwischenprüfung erfolgt studienbegleitend. Es gibt keine extra Prüfung. Welche Leistungen benötigt werden, ist explizit in der SPoL ausgeführt.

Hier der entsprechende Ausszug:

"(4) Studierende haben die Zwischenprüfung bestanden, wenn sie in den Studiengängen L1 und L 2 den Erwerb von mindestens 60 CP, in den Studiengängen L3 und L5 den Erwerb von mindestens 90 CP gem. Abs. 4 nachweisen.

(5) Die Studierenden bringen in die Zwischenprüfung die folgenden CP ein:

  • a) 14 CP aus einem Modul der Schulpraktischen Studien, sowie

  • b) bei L1: mindestens jeweils 6 CP für die drei Studienfächer und 6 CP für die Grundwissenschaften und 6 CP für die Allgemeine Grundschuldidaktik und ästhetische Erziehung

  • c) bei L2 mindestens jeweils 6 CP für die beiden Studienfächer und für die Grundwissenschaften

  • d) bei L3 mindestens jeweils 9 CP für die beiden Studienfächer und für die Grundwissenschaften

  • e) bei L5 mindestens 18 CP für die sonderpädagogischen Fachrichtungen und 9 CP für die Grundwissenschaften.

Für jedes gewählte Studienfach der Neueren Fremdsprachen ist mindestens eine Modulprüfung einzubringen, die die sprachpraktische Kompetenz nachweist. Dazu kommen weitere, frei wählbare Modulabschlussprüfungsergebnisse, bis die CP-Anzahl die Mindestgrenze erreicht oder überschreitet."

Bei manchen Studienfächern werden zusätzliche Sprachqualifikationen gefordert (z.B. Latinum, oder Graecum). Diese sind zusätzlich vorzuweisen.

Wertung der Modulergebnisse

Es können nur abgeschlossenen Module gewertet werden und keine Einzelveranstaltungen. Die Zwischenprüfung ist automatisch bestanden, wenn alle Vorgaben erfüllt sind. d.h., dass die Module in chronologischer Reihenfolge gewertet werden.

Zwischenprüfungszeugnis

Ist im Studienverlauf der Punkt erlangt, dass die Zwischenprüfung erreicht ist, müssen die Modulbescheinigungen (in Kopie) umgehend an das ZPL weitergeleitet und das Zwischenprüfungszeugnis beantragt werden. Es ist somit nicht zulässig  bei der  Beantragung zu warten und Module zurückzuhalten, um dann später nur die besten Module einzureichen!

Sollte bei der Meldung zum Staatsexamen auffallen, dass bei der Zwischenprüfung so verfahren wurde, wird die Zwischenprüfung annulliert und neu berechnet.

Note der Zwischenprüfung

Auf dem Zwischenprüfungszeugnis wird eine Note ausgegeben, welche sich aus dem Schnitt der eingebrachten Module berechnet. Die Note fließt jedoch nicht in die Note des ersten Staatsexamens ein und hat auch keinerlei Bedeutung für das weitere Studium.

Das Zwischenprüfungszeugnis ist lediglich ein Zertifikat, dass das Grundstudium erfolgreich absolviert wurde.

Funktion der Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung ist Voraussetzung, um die wissenschaftliche Hausarbeit (Staatsexamensarbeit) durchführen zu können und für das Lehramt an Förderschulen (L5) gemeinsam mit der Bescheinigung zur Anmeldung zur Prüfung im Wahlfach  die Voraussetzung zur Anmeldung der Wahlfachprüfung

Hinweis

Das Zeugnis kann nicht in der Sprechstunde vor Ort ausgestellt werden. Es wird vom ZPL angefertigt und muss vom Leiter des Prüfungsausschusses für die modularisierten Lehramtsstudiengänge persönlich unterschrieben werden. Wenn das Zeugnis ausgestellt ist, wird eine Benahrichtigungsmail an die Uni-Mailadresse (...@stud.uni-frankfurt.de) verschickt. Es muss persönlich beim ZPL abgeholt werden und wird nicht postalisch verschickt. Mit einer Vollmacht kann auch eine andere Person dies abholen.

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Anrechnungen von Studienleistungen aus anderen Studiengängen für die modularisierten Lehramtsstudiengänge & Bewerbung für ein höheres Fachsemester

Anrechnungen von Studienleistungen aus anderen Studiengängen werden nicht vom Zentralen Prüfungsamt f. Lehramtsstudiengänge der ABL durchgeführt, sondern vom Landesschulamt Hessen / Prüfungsstelle Frankfurt.

Hierzu müssen Studienleistungen und Abschlussurkunden beim Landesschulamt eingereicht werden. Dieses führt die Anrechnung durch und erstellt einen Anrechnungsbescheid. 

Falls noch kein Studienplatz für das Lehramtsstudium, für welches die Leistungen aus einem anderen Studiengang anerkannt werden sollen an Goethe-Universität vorhanden ist, stellt das Landesschulamt vorerst nur eine Semestereinstufung aus (falls genug Leistungen anerkennbar sind), mit dieser eine Bewerbung für ein höheres Fachsemster vorgenommen werden kann.

Bei erfolgreicher Bewerbung und Immatrikulation muss dem LSA dann umgehend eine Studienbescheinigung zugesendet werden. Erst dann wird von diesem eine Deatailanerkennung der Studienleistungen vorgenommen.

Die kompletten Unterlagen der Anrechnung müssen wiederum nach Erhalt umgehend in einfacher Kopie beim ZPL eingereicht werden, damit die angerechneten Leistungen für das modularisierte Lehramtsstudium verbucht werden können.

Hinweis:                                                                                                                                                                  Wurden Module/Studienleistungen vom LSA einmal anerkannt, können diese an der Universität Frankfurt nicht zwecks Verbesserung der Note nicht wiederholt werden!

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Wissenschaftliche Hausarbeit (Staatsexamensarbeit)

Anmeldung

Die wissenschaftliche Hausarbeit ist Teil der Examensprüfungen und wird beim LSA angemeldet. Die Note fließt zu 10 %  in die Endnote des 1. Staatsexamens ein.

Zur Anmeldung der wissenschaftlichen Hausarbeit beim beim LSA gibt es keine festen Termine und Fristen. Sie kann immer angemeldet werden, sofern die Zwischenprüfung erreicht wurde. Sie sollte jedoch spätestens 6 Monate vor der Meldung zu den Staatsexamensprüfungen begonnen werden, da sie zur Meldung zu diesen korrigiert beim LSA vorliegen muss.

Voraussetzung zur Anmeldung

Voraussetzung zur Anmeldung ist die Zwischenprüfung, welche vom ZPL bescheinigt wird.

Umfang und Bezug

Die wissenschaftliche Hausarbeit sollte einen Umfang von 60 Seiten nicht unterschreiten und wird im Zusammenhang mit einem Modul des L-Studiums angefertigt.

Abgabefrist

Die Frist für die Anfertigung der Wissenschaftlichen Hausarbeit beträgt zwölf Wochen. Sie beginnt mit der Bekanntgabe des Themas durch das Landesschulamt. Das Landesschulamt kann in begründeten Ausnahmefällen auf Antrag, der vor Ablauf der Frist zu stellen ist, eine Nachfrist von bis zu vier Wochen gewähren.

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Diagnostische Hausarbeit (Nur für Lehramt an Förderschulen)

Im Rahmen der Prüfungen zum 1. Staatsexamen müssen Studierende des Lehramts an Förderschulen zusätzlich zur wissenschaftlichen Hausarbeit eine diagnostische Hausarbeit anfertigen, wo der Förderungsbedarf eines Schulkindes diagnostiziert werden muss. Die diagnostische Hausarbeit umfasst 15 Seiten und kann erst mit der Zulassung zu den ersten Staatsexamensprüfungen beim Landesschulamt beantragt werden.

Weitere Informationen zu den Zulassungsmodalitäten, dem Erhebungszeitraum und den Abgabefristen werden zur jeweilgen Examensphase auf der Webpräsenz des LSA unter Aktuelles und Prüfungshinweise veröffentlicht. Zu jeder Examensphase bietet das LSA hierzu auch  eine Infoveranstaltung an, deren Termin ebenfalls auf der Webpräsenz des LSA unter Aktuelles und Prüfungshinweise bekanntgegeben wird.

Wärend des Studiums werden die inhaltlichen Anforderungen und wissenschaftlichen Methoden zur Erhebung im Rahmen des Moduls "Fö-6 Sonderpädagogische Diagnostik" erörtert. Weitere Informationen zur diagnostischen Hausarbeit sind auch auf der Webpräsenz des Instituts für Sonderpädagogik erhältlich.

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Wahlfachprüfung (nur für Lehramt an Förderschulen)

Im Gegensatz zu allen anderen Lehrämtern ist die Examensphase beim Lehramt für Förderschulen (L5) in zwei Blöcke aufgeteilt. Zuerst wird die Prüfung im Wahlfach abgelegt und frühestens eine Examensphase später können dann die restlichen Examensprüfungen in den Grundwissenschaften/Bildungswissenschaften und in den förderpädagogischen Fachrichtungen durchgeführt werden.

Voraussetzung

Voraussetzung zur Anmeldung ist, dass alle Pflicht- und Wahlpflichtmodule des Wahlfachs (inkl. Schulpraktische Studien) bereits erfolgreich absolviert wurden, sowie die bereits erfolgreich abgelegte Zwischenprüfung, was vom ZPL durch die "Bescheinigung zur Prüfung im Wahlfach" (Wahlfachbescheinigung) und das Zwischenprüfungszeugnis bestätigt wird.

Form der Prüfung

Die Wahlfachprüfung besteht aus einer einstündigen mündlichen Prüfung. Die Inhalte der mündlichen Prüfung sollen sich an zentralen Kompetenzen nach §1 (4) HLbG-UVO orientieren. Die mündlichen Prüfungen in den neuen Fremdsprachen sind mindestens zur Hälfte in der jeweiligen Fremdsprache durchzuführen.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt beim LSA. Zur Anmeldung der Wahlfachprüfung gibt es 2 Termine pro Jahr, bzw. 2 Examensphasen - zum Sommersemester und zum Wintersemester.

Termine zum Sommersemester:

  • Ausgabe der Meldeunterlagen beim LSA: Anfang Oktober im Jahr zuvor.

  • Abgabe der Prüferunterschriften beim LSA: Anfang Novermber im Jahr zuvor.

  • Persönlicher Meldetermin beim LSA zur Abgabe der Meldeunterlagen: Januar-Februar. Nachreichungen sind in der Regel bis Ende Februar möglich.

Die genauen Termine  werden auf der Internetpräsenz des LSA unter "Aktuelles und Prüfungshinweise" veröffentlicht

Termine zum Wintersemester:

  • Ausgabe der Meldeunterlagen beim LSA: Anfang April.

  • Abgabe der Prüferunterschriften beim LSA: Anfang Mai.

  • Persönlicher Meldetermin beim LSA zur Abgabe der Meldeunterlagen: Juni-Juli. Nachreichungen sind in der Regel bis Ende Juli möglich.

Die genauen Termine  werden auf der Internetpräsenz des LSA unter "Aktuelles und Prüfungshinweise" veröffentlicht

Bescheinigung für die Anmeldung zur Prüfung im Wahlfach (Wahlfachbescheinigung)

Die Bescheinigung zur Prüfung im Wahlfach wird beim ZPL beantragt. Hierzu müssen alle Studienleistungen des Wahlfachs beim ZPL (in Kopie) eingereicht werden – sei es durch Modulscheine, die an der Goethe-Universität erworben wurden, sei es durch anerkannte Leistungen aus anderen Studiengängen durch das LSA. Der Student muss also belegen, dass er im Wahlfach „scheinfrei“ ist.

Wichtiger Hinweis

Die Studierenden erhalten einen individuellen Meldetermin vom LSA zu dem sie alle geforderten Unterlagen dort vorlegen müssen.Wenn nun der Meldetermin zum Sommersemester z.B. Anfang Januar liegt, oder zum Wintersemester Anfang Juni, wäre es den Studierenden somit unmöglich im letzten Semester vor dem Examen noch Scheine zu erwerben.

Um dies dennoch zu ermöglichen wurde mit dem LSA vereinbart, dass die „Bescheinigung zur Prüfung im Wahlfach“ nicht zwingend zum Meldetermin vorgelegt werden muss, sondern

zum Sommersemester bis Ende Februar/Anfang März 

und zum 

Wintersemester bis Ende Juli/Anfang August 

beim LSA nachgereicht werden kann.

Der genaue Nachreichtermin wird auf der Internetpräsenz des LSA unter "Aktuelles und Prüfungshinweise" veröffentlicht.

Es ist jedoch dringend zu empfehlen ALLE Studienleistungen bereits im vorletzten Semester KOMPLETT absolviert zu haben, um sich im letzten Semester vor der Wahlfachprüfung ausschliesslich und intensiv auf diese vorbereiten zu können.

Sollten im letzen Semester vor der Wahlfachprüfung dennoch Scheine erworben werden, müssen die jeweiligen Lehrenden von den Studierenden darum gebeten werden, ihre Leistungen umgehend und bevorzugt zu korrigieren, damit diese dann beim ZPL zum

Sommersemester bis spätestens Mitte Februar

und zum

Wintersemester bis spätestens Mitte Juli

spätestens nachgereicht werden können. Das ZPL hat hierfür jedoch keine feste Frist.

Wichtiger Hinweis:

Es besteht kein Rechtsanspruch seitens der Studierenden auf eine bevorzugte und frühzeitige Korrektur der Studienleistungen aus dem letzten Semester vor der Wahlfachprüfung. Dies kann nur aufgrund des Entgegenkommens der Lehrpersonen geschehen. Das Risiko im letzten Semester vor der Wahlfachprüfung noch Studienleistungen im diesem zu absolvieren liegt einzig und allein bei den Studierenden.

Um eine reibungslose Examensphase zu garantieren, sollten bereits alle absolvierten Scheine im Wahlfach schon einmal nach dem VORLETZTEN Semester vor der Prüfung beim ZPL eingereicht und die „Bescheinigung zur Prüfung im Wahlfach“ beantragt werden, auch wenn im letzten Semester noch Leistungen erbracht werden und das Wahlfach somit noch nicht komplett abgeschlossen ist!

Die Leistungen aus dem letzten Semester können dann noch nachgereicht werden. Es gibt jedoch keine inkomplette "Vorabbescheinigung", da das LSA diese weder fordert, noch akzeptiert.

Hinweis

Die Bescheinigung kann nicht in der Sprechstunde vor Ort ausgestellt werden. Sie wird vom ZPL angefertigt und muss vom Leiter des Prüfungsausschusses für die modularisierten Lehramtsstudiengänge persönlich unterschrieben werden. Wenn diese ausgestellt ist, wird eine Benahrichtigungsmail an die Uni-Mailadresse (...@stud.uni-frankfurt.de) verschickt. Die Bescheinigung muss persönlich beim ZPL abgeholt werden und wird nicht postalisch verschickt. Mit einer Vollmacht kann auch eine andere Person diese abholen.

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 Examensprüfungen

Struktur der 1. Staatsprüfung

Auf der Webpräsenz des LSAHier die Links zum LSA zur Struktur der Ersten Staatsprüfung nach modularisierten Lehramtsstudiengängen (HLbG-UVO von 2005) erhältlich:

Hinweis:

Nicht alle Dozierenden der Goethe-Universität sind für die 1. Staatsprüfung prüfungsberechtigt. Auf der Seite "Aktuelles und Prüfungshinweise" des LSA sind Listen der Prüfungsberechtigten für die jeweiligen Lehrämter und Unterrichtsfächer veröffentlicht.

Voraussetzung

Voraussetzung zur Anmeldung ist, dass alle Pflicht- und Wahlpflichtmodule des Studiums bereits erfolgreich absolviert wurden, was vom ZPL durch die "Bescheinigung über ein ordnungsgemäßes Studium" bestätigt werden muss.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt beim LSA. Zur Anmeldung der 1, Staatsprüfung gibt es 2 Termine pro Jahr, bzw. 2 Examensphasen - zum Sommersemester und zum Wintersemester.

Termine zum Sommersemester:

  • Ausgabe der Meldeunterlagen beim LSA: Anfang Oktober im Jahr zuvor.

  • Abgabe der Prüferunterschriften beim LSA: Anfang Novermber im Jahr zuvor.

  • Persönlicher Meldetermin beim LSA zur Abgabe der Meldeunterlagen: Januar-Februar. Nachreichungen sind in der Regel bis Ende Februar möglich.

Die genauen Termine  werden auf der Internetpräsenz des LSA unter "Aktuelles und Prüfungshinweise" veröffentlicht

Termine zum Wintersemester:

  • Ausgabe der Meldeunterlagen beim LSA: Anfang April.

  • Abgabe der Prüferunterschriften beim LSA: Anfang Mai.

  • Persönlicher Meldetermin beim LSA zur Abgabe der Meldeunterlagen: Juni-Juli. Nachreichungen sind in der Regel bis Ende Juli möglich.

Die genauen Termine  werden auf der Internetpräsenz des LSA unter "Aktuelles und Prüfungshinweise" veröffentlicht

Bescheinigung zur Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung (Bescheinigung über ein ordnungsgemäßes Studium)

Die Bescheinigung über ein ordnungsgemäßes Studium wird beim ZPL beantragt. Hierzu müssen alle Modulscheine des Studiums beim ZPL (in Kopie) eingereicht werden – sei es durch Modulscheine, die an der Goethe-Universität erworben wurden, sei es durch anerkannte Leistungen aus anderen Studiengängen durch das LSA. Der Student muss also belegen, dass er „scheinfrei“ ist.

Wichtiger Hinweis

Die Studierenden erhalten einen individuellen Meldetermin vom LSA zu dem sie alle geforderten Unterlagen dort vorlegen müssen.Wenn nun der Meldetermin zum Sommersemester z.B. Anfang Januar liegt, oder zum Wintersemester Anfang Juni, wäre es den Studierenden somit unmöglich im letzten Semester vor dem Examen noch Scheine zu erwerben.

Um dies dennoch zu ermöglichen wurde mit dem LSA vereinbart, dass die "Bescheinigung über ein ordnungsgemäßes Studium" nicht zwingend zum Meldetermin vorgelegt werden muss, sondern

zum Sommersemester bis Ende Februar/Anfang März 

und zum 

Wintersemester bis Ende Juli/Anfang August 

beim LSA nachgereicht werden kann.

Der genaue Nachreichtermin wird auf der Internetpräsenz des LSA unter "Aktuelles und Prüfungshinweise" veröffentlicht.

Es ist daher dringend zu empfehlen ALLE Studienleistungen bereits im vorletzten Semester KOMPLETT absolviert zu haben, um sich im letzten Semester vor den Examensprüfungen ausschliesslich und intensiv auf diese vorbereiten zu können.

Sollten im letzen Semester vor den Examensprüfungen dennoch Scheine erworben werden, müssen die jeweiligen Lehrenden von den Studierenden darum gebeten werden, ihre Leistungen umgehend und bevorzugt zu korrigieren, damit diese dann beim ZPL zum

Sommersemester bis spätestens Mitte Februar

und zum

Wintersemester bis spätestens Mitte Juli

spätestens nachgereicht werden können. Das ZPL hat hierfür jedoch keine feste Frist.

Wichtiger Hinweis

Es besteht kein Rechtsanspruch seitens der Studierenden auf eine bevorzugte und frühzeitige Korrektur der Studienleistungen aus dem letzten Semester vor den Examensprüfungen. Dies kann nur aufgrund des Entgegenkommens der Lehrpersonen geschehen. Das Risiko im letzten Semester vor den Examensprüfungen noch Studienleistungen zu absolvieren liegt einzig und allein bei den Studierenden.

Um eine reibungslose Examensphase zu garantieren, sollten bereits alle absolvierten Scheine des Studiums schon einmal nach dem VORLETZTEN Semester vor der Prüfung beim ZPL eingereicht und die "Bescheinigung über ein ordnungsgemäßes Studium" beantragt werden, auch wenn im letzten Semester noch Leistungen erbracht werden und das Studium somit noch nicht komplett abgeschlossen ist!

Die Leistungen aus dem letzten Semester können dann noch nachgereicht werden. Es gibt jedoch keine inkomplette "Vorabbescheinigung", da das LSA diese weder fordert, noch akzeptiert.

Hinweis

Die Bescheinigung kann nicht in der Sprechstunde vor Ort ausgestellt werden. Sie wird vom ZPL angefertigt und muss vom Leiter des Prüfungsausschusses für die modularisierten Lehramtsstudiengänge persönlich unterschrieben werden. Wenn diese ausgestellt ist, wird eine Benahrichtigungsmail an die Uni-Mailadresse (...@stud.uni-frankfurt.de) verschickt. Die Bescheinigung muss persönlich beim ZPL abgeholt werden und wird nicht postalisch verschickt. Mit einer Vollmacht kann auch eine andere Person diese abholen.

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Bescheinigung nach & 48 BAföG (Formblatt 5)

BAföG wird beim  BAföG-Amt des Studentenwerks beantragt. Dort erfolgt auch die Beratung über die Voraussetzungen etc.

Bescheinigung nach §48 BAföG (Formblatt 5)

Das BAföG-Amt möchte zur Genehmigung des Folgeantrags eine Bescheinigung, dass der/die Studierende sich im Studienschnitt befindet. Diese Bescheinigung (Formblatt 5) stellt bei modularisierten Lehramtsstudierenden ausschließlich das ZPL aus. Studierende nach alter Studienordnung werden nicht vom ZPL betreut.

Hierbei gelten folgende Regelungen:

  • Bei Bescheinigung des Leistungsstandes des 3. Fachsemesters müssen L1 und L2-Studierende 60 CP vorweisen können. L3 und L5-Studierende 68 CP .
  • Bei  Bescheinigung des Leistungsstandes des 4. Fachsemesters müssen L1 und L2-Studierende 80 CP vorweisen können. L3 und L5-Studierende 90 CP.
  • Bei Bescheinigung des Leistungsstandes des 5. Fachsemesters müssen L1 und L2-Studierende 110 CP vorweisen können. L3 und L5-Studierende 120 CP.

Um den Folgeantrag gewährt zu bekommen, muss das Formblatt 5, mit allen vom Studierenden auszufüllenden Angaben und die jeweils geforderten CP , in Form der Modulbescheinigungen (in Kopie), beim ZPL eingereicht werden. Hat der/die Studierende die Vorgaben erfüllt, bestätigt das ZPL, dass der Studienschnitt eingehalten wurde. Alles Weitere wird vom BAföG-Amt bearbeitet.

Zum Download: Bescheinigung nach §48 BAföG (Formblatt 5)

Hinweis

Die Zwischenprüfung  muss und kann nicht zur BAföG-Weiterförderung beim Studentenwerk eingereicht werden, sondern ausschliesslich die Bescheinigung nach §48 BAföG (Formblatt 5)

Denn:

Zwar müssen z.B. L1 und L2-Studierende zum Folgeantrag für die BAföG-Förderung 60 CP nach dem 3. Semester vorweisen und zur Zwischenprüfung müssen auch 60 CP erreicht sein, jedoch ist es beim BAföG egal "woher" die CP stammen und es werden auch angefangene Module anteilig nach Studienleistungen gewertet. Wieviel CP eine einzelne Lehrveranstaltung hat, ist in der Modulbeschreibung zu ersehen.

Beispiel:

Eine L1-Studentin hat nach dem 3. Semester 40 CP aus abgeschlossenen Modulen erreicht und 20 CP aus einzelnen Studienleistungen nicht-abgeschlossener Module und noch kein Schulpraktikum absolviert, so hat sie die Voraussetzungen für die BAföG-Weiterförderung schon erreicht, jedoch noch lange nicht die Voraussetzungen zur Zwischenprüfung!

Das Formblatt kann nicht in der Sprechstunde vor Ort ausgestellt werden. Es wird vom ZPL angefertigt und muss vom Leiter des Prüfungsausschusses für die modularisierten Lehramtsstudiengänge persönlich unterschrieben werden. Wenn das Formblatt ausgestellt ist, wird eine Benahrichtigungsmail an die Uni-Mailadresse (...@stud.uni-frankfurt.de) verschickt. Die Bescheinigung muss persönlich beim ZPL abgeholt werden und wird nicht postalisch verschickt. Mit einer Vollmacht kann auch eine andere Person diese abholen.

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